Montag, 2. Juni 2008

Nachtrag: Dress and the City


Und - das (eher mittelprächtige, siehe vorheriger Eintrag) Modemärchen schon gesehen? Nun, in den USA hatte der Film in der vergangenen Woche den erfolgreichsten Start, den je eine auf Frauen ausgerichtete Komödie dort hingelegt hat - $ 55,7 Millionen hat der Film am ersten Wochenende eingespielt. Und es wird sich wohl nicht verhindern lassen ; ) - der nächste Teil von Sex and the City - The Movie ist natürlich doch schon längst in Planung.

Ärger gab es übrigens auch noch auf dem pinkfarbenen Premierenteppich in New York - mit Sarah Jessica Parkers Kleid für den großen Abend. Sarah war versprochen worden, dass sie die erste Trägerin des Kunstwerkes aus Geschenkfolie aus dem Hause Nina Ricci (entworfen von Olivier Theyskens) sei. Das allerding war - freundlich gesagt - ein echt kaltblütiger Pinocchio-Stunt (das gleiche Kleid war zuvor von Lauren Santo Domingo getragen worden, die dabei sogar mit dem Designer fotografiert worden war) der Modefirma, die sich allerdings mit dieser Dummheit so richtig ins eigene Knie geschossen haben dürfte, da vermutlich weder die wahrscheinlich momentan wieder gefragteste Mode-Ikone der Welt noch ihre Fans DAS so schnell verzeihen werden.

Fotos: Reuters, PatrickMcMullen

Donnerstag, 29. Mai 2008

Sex and the City: Die schöne Seichtigkeit des Seins

Da läuft er heute an, Sex and the City Film - auf klappernden Stilettos. Viele schöööne Bilder, neue Designer-Outfits und Stylings im Minutentakt, und selbstverständlich viele Schuhe, die ehrlich Neiddebatten auslösen könnten - klar ist die Verkleidungsschlacht in der Kinoversion von Sex and the City sehenswert. Und man kann auch nicht den Darstellerinnen nachsagen, sie hätten sich nicht ordentlich ins Zeug gelegt. Trotzdem hat der Film längst nicht mehr so viel Biss wie die Serie. Während die Version auf der Mattscheibe richtig drastische Ausrutscher ins Schnulzige weitgehend vermeiden konnte, so klappt das auf der Leinwand nicht mehr. Carrie wird vor der Hochzeit von Mr. Big versetzt - und damit beginnt das bombastische Modemärchen, das amüsant ist - aber definitv überlang (ca. 2,5 Stunden) - sowohl im Verhältnis zur Substanz der Geschichte als auch für das, was insgesamt an Witz und Originalität zur Verfügung steht. Der Film ist sicherlich ein schillernder und angemessener Abschluss der Sex and the City Ära für alle Fans. Eine Fortsetzung wäre allerdings wohl eher nicht empfehlenswert - denn wer die Party zu spät verlässt, dem sieht man die Spuren womöglich irgendwann an. (eh)

Sonntag, 18. Mai 2008

DER WEG IST DAS ZIEL - UND DER WEG IST WEIT......


Trotzdem - CANDYBEACH.COM ist auf dem Weg zu Neuem (mal wieder) und hat einen Neustart vor sich - im September 2008.

Montag, 5. Mai 2008

Fundsache: Das Königreich der Katzen





Das Japanische Anime- Märchen "Das Königreich der Katzen", das bereits 2007 auf DVD erschienen ist, ist eine Zufallsentdeckung. Wer, wie wir, mit den Werken des japanische Studios Ghibli im Besonderen und mit japanischen Anime-Filmen bisher nicht vertraut ist, der könnte hier auf den Geschmack kommen. Die Schülerin Haru rettet einer Katze das Leben. Diese Katze ist jedoch ein Katzenprinz. Zur Belohnung soll Haru ins Königreich der Katzen gebracht werden, um dort eben jenen Prinz zu heiraten. Zuerst stimmt sie zu, will das dann aber eigentlich gar nicht, und findet Hilfe beim "Baron" des Katzenbüros - und dessen sumoringerartigen Katzenfreund Muta. Der Film ist exzentrisch, quietschbund und komisch - und eröffnet einem obendrein erstaunliche Einblicke in die japanische Kultur. Tipp: besser gleich auf die holprige Synchronisation verzichten, und den Film auf Japanisch mit Untertilteln ansehen. (Das Königreich der Katzen, 2 DVDs, Special Edition, € 22,95)
Fotos: Studio Ghibli, amazon.de